HEDI JOBE PAINTINGS

STATEMENT.

Der Fehdehandschuh wurde mir vor die Füße geworfen.

Hier ist meine Antwort, was den Kunstmarkt betrifft:

  1. Ich nehme hiermit nachdrücklichen Abstand zu jedem Galeristen, der käuflich ist.
  2. Ich nehme hiermit nachdrücklichen Abstand zu jedem Sammler, der käuflich ist.
  3. Ich nehme hiermit nachdrücklichen Abstand zu jedweder Kunstauktion, die käuflich ist.
  4. Ich nehme hiermit nachdrücklichen Abstand zu jedem Kurator, der käuflich ist.
  5. Ich nehme hiermit nachdrücklichen Abstand zu jedem Kunstkritiker, der käuflich ist.

Hier ist meine Antwort, was Kunst, Ruhm und Geld betrifft:

  1. Ich bin dagegen, Kunst auf ein Podest zu stellen.
  2. Ich bin dagegen, den Künstler auf ein Podest zu stellen.
  3. Ich bin dagegen, Geld und Philanthropie auf ein Podest zu stellen.
  4. Ich bin dagegen, viel Geld für ein Kunstwerk zu nehmen oder zu geben.
  5. Ich bin dagegen, die Kunst in eine toxische Aktie zu verwandeln.

Hier ist meine Antwort, was die Gründe für meine zuvor dargelegten Antworten sind:

  1. Das Wahre, das Gute und das Schöne, das Unsichtbare im Sichtbaren, also die Werte, die das gemalte Bild wirklich wertvoll machen indem sie es in heilende Medizin verwandeln, können nicht verkauft werden, sie können nur verschenkt werden.
  2. Geld darf ich als Künstler nur in Form von Stundenlohn für das Handwerk im Bild nehmen, also das Sichtbare, den gemalten Berg, die gemalte Frau, das gemalte Tier.
  3. Der Stundenlohn muss moderat sein, in meinem Fall: 30 Euro pro Stunde.
  4. Der Endpreis für eines meiner Gemälde errechnet sich aus Stundenlohn plus Materialkosten.
  5. Mein Ethos als Künstler bindet mich daran, meine Kunst in den Dienst der Menschheit zu stellen.


Zusammenfassung:

Nach Jahrzehnten des Nachdenkens kam ich zu den oben genannten Antworten.

Ich war in der Welt der Reichen unterwegs und in der Welt der Armen. Ich war in der Welt der Gebildeten und in der Welt der weniger Gebildeten. Ich sprach mit allen Menschen, die mir begegneten und hörte mir ihre Geschichten an, fühlte ihre Sehnsüchte und Ängste. Ich sprach mit den Reichen, den Armen, den Gebildeten und weniger Gebildeten, den Kranken und den Gesunden, den Schönen und den Vernachlässigten, den Alten und den Jungen, den Schnellen und den Langsamen, den Schweren und den Leichten, den Geheimnisvollen und den Offenherzigen, den Lügnern und den Tapferen.
Nie ist mir ein Mensch begegnet, der mich nicht interessiert hätte, der nicht mein Herz berührte.
Ich sehe es als meine ehrenvolle Aufgabe an, die Sehnsüchte und Ängste zu verwandeln in Schönheit und Ruhe.


Hier ist mein Angebot:

Jeder darf mich besuchen, denn ich wohne inmitten meiner Bilder, die meine Gefährten sind.
Jeder ist willkommen, ob arm, ob reich, krank oder gesund, jung oder alt. Es ist egal welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe, welcher Religion er sich zugehörig fühlt. Für jeden werde ich versuchen, mir Zeit zu nehmen.
Sollte jemand Medizin brauchen für sein weinendes Herz, dann kann er sie vielleicht finden in einem meiner Bilder, denn letztlich sind sie nichts anderes als Medizin.
Hat er kein Geld, um eines der Bilder kaufen zu können, dann kann er auch gerne für mich Arbeiten erledigen oder etwas eintauschen.

Durch tiefe Täler musste ich gehen, über hohe Gipfel steigen und breite Wüsten durchschreiten um so rein zu werden, wie ich es heute bin.

Jeder von Euch, Menschen, denen ich begegnet bin, war mein Lehrer und ich danke Euch dafür.

Meinen Dank an Euch versuchen ich auszudrücken in den Bildern, die ich Euch zur Verfügung stelle.

Seit mein Kanu auf dem Fluss des Lebens wieder in entspannteren Abschnitten dahin gleitet, ist meine Konzentration wieder besser geworden und die Bilder schöner…..

Die Bilder und ich, wir erwarten Euch…..

 

Hedwig Maria Jobe,

geboren im Jahr des Drachen, im Mondhaus des Leoparden, als die Sonne im Sternbild des Löwen stand.

München, der 17. November 2022

 

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